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Geschrieben von Henricus am 16.06.2013 um 17:42:

[Historisches MN-RPG] Hundertjähriger Krieg

Hallo,

auch wenn unsere Konzepte recht verschieden sind, würden wir uns auf eine Foren-Partnerschaft freuen.

Im Folgenden unsere Daten.

MfG

P.S. Den Bild-Link mussten wir erstmal als Link posten.




http://www.hundertjaehriger-krieg.de/forum/imageshk/banner_neu_klein. png

Man schreibt das Jahr 1436. Vor sechzehn Jahren unterzeichneten Henry V, König von England, und Charles VI, König von Frankreich, den Vertrag von Troyes. Dieser besagte, dass das Königreich Frankreich nach dem Tode von Charles VI an England fallen sollte. Die beiden Könige starben 1422 im Abstand von wenigen Wochen. Henry VI wurde als nicht einmal Einjähriger König von England und Frankreich, die nunmehr in Personalunion verbunden waren. Bis 1429 übte ein Protektorat, dem sein Onkel Humphrey, Duke of Gloucester, vorstand, die Vormundschaftsregierung in England aus. Der andere Onkel von Henry VI, John, Duke of Bedford, fungierte bis zu seinem Tode 1435 als Regent von Frankreich. Zwar wurde der englische Vormarsch durch die Erfolge von Jeanne d'Arc gestoppt, die Belagerung von Orléans aufgehoben und der im Vertrag von Troyes von der Thronfolge ausgeschlossene Dauphin Charles als Charles VII zum König von Frankreich gekrönt, doch beherrschen die Engländer nach wie vor ganz Nordfrankreich und das Herzogtum Guyenne im Südwesten Frankreichs. Die englisch-burgundische Allianz endete im Jahre 1435, doch scheiterten die Burgunder, die nun Charles VII anerkannten, mit der versuchten Eroberung von Calais. Henry VI, 1429 in London und 1431 in Paris gekrönt, nimmt langsam selbst seine Regierungspflichten wahr, doch haben sich zwei Fraktionen bei Hofe gebildet, die des Duke of Gloucester und jene des Cardinal Beaufort, des Großonkels des Königs, welche um Einflussnahme buhlen. Die höfischen Intrigen, verbunden mit dem Wegfall des mächtigen Bündnispartners Burgund, gefährden die englischen Erfolge in Frankreich. Doch noch ist nichts entschieden. Tollkühne Männer fanden jenseits des Kanals entweder den Schlachtentod — oder aber ergatterten mit Fortunas Hilfe Herrschaften und Titel. Selten war es für jedermann leichter, einen spektakukären Aufstieg hinzulegen.

Währenddessen hat sich in England ein selbstbewusstes Bürgertum herausgebildet, dass sich seine Teilnahme am Parlament erkämpft hat und nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch politischen Einfluss erlangte. Während der Ritterstand auf französischen Schlachtfeldern um Ruhm und Ehre kämpft, finden die Kämpfe der bürgerlichen Aufsteiger auf den immer internationaler werdenden Finanzmärkten statt.

In der Regierungszeit Henrys VI (1422—1461) erreichte der Hundertjährige Krieg seinen Höhepunkt. Nie waren die Visionen der englischen Krone näher an ihrer Realisierung als jetzt. Auf dem Papier sind die Königreiche England und Frankreich bereits vereint, nun gilt es, diesen Anspruch auch in der Praxis umzusetzen.

In dieser textbasierenden Simulation wird das Element des klassische "Role Playing Game (RPG)" verknüpft mit der Idee einer Staatensimulation. Durch interessante Ereignisse und Charaktergeschichten versuchen wir, das späte Mittelalter möglichst detailgenau wiederaufleben zu lassen. Wer nun Lust auf mehr bekommen hat und Interesse am Rollenspiel hat, ist herzlich eingeladen, sich im Forum zu registrieren und seinen Beitrag zur Welt des Jahres 1436 zu leisten.




Das Wichtigste in Kürze:



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